Der Suedkueste entlang

In Albany wurde uns geraten, Richtung Osten zunaechst einmal sehr hoch zu fliegen, um die besseren Winde zu erwischen und zu sehen gaebe es eh nichts. Gut, wir also hoch auf FL95 und es ging flott voran. In Caiguna mussten wir dann allerdings wieder runter zum landen und da kurz vorher eine ausgedehnte Wolkendekce auftauchte, tauchten wir da drunter und hangelten uns in 1000 Fuss an der Kueste entlang. Jetzt gab es auch wieder Klippen zu sehen, die den Flug so tief lohnend gemacht haben. Allerdings stieg auch der Stress, weil wir nicht sicher waren, ob wir bei so tiefer Wolkendecke unseren Tankplatz erreichen wuerden.

Das gelang dann gut, der Platz war wieder Cavok, allerdings war es kein Platz sondern eine Strasse auf der gelandet werden musste, entsprechend schmal und auch noch mit Seitenwind. Jane meisterte den Anflug nach einem Durchstartmanoever toll, flog links neben der Bahn ueber die Buesche an und zog die Maschien dann zur Landung genau auf den schmalen Streifen. Weniger Glueck hatte Gabriele, die die niedrigen Buesche als Bremshilfe nutzte und gluecklicherweise mit unbeschaedigter Maschine zum halten kam. Ballss tankten wir mit Maurice Hilfe auf und nahmen im Motel einen Drink.

Anschliessend ging es weiter den Nullabor Plan an der Kueste entlang. Tolle Straende und dann die bloede Idee von mir, an einem Platz in Strandnaehe auch noch eine Badestopp einlegen zu wollen. Ruck zuck war ich gelandet und Gabriele musste folgen. Danach hatte sie fuer den Tag die Nase voll von Staubpisten und auch der Strandbesuch war nicht wirklich erfolgreich, denn was aus der Luft so nah aussah, war mit Sunset im Nacken zu weit zu laufen. Also verstaendigten sich die anderen ueber den Zeitpunkt des Sunsets und beschlossen noch nach Ceduna weiterfliegen zu wollen.

Leider hatten sie sich um eine Stunde verrechnet und wir mussten auf der dritten Staubpiste des Tages runter, Nullabor Plain Motel. Dort parkten wir unsere Maschinen neben den Campern und Autos, nahmen uns zwei sehr einfache Zimmer und blieben ueber Nacht, die Maschinen aus dem Klofenster immer im Blick.

Zur Erholung vor der letzten Etappe machten wir uns dann am fruehen Morgen auf in Richtung Ceduna zum Tankstopp. Dort hatte Jane dann Ihre Horrorlandung und anschliessend ging es noerdlich von Adelaide unseren alten Kurs kreuzend nach Renmark am Murray River. Voellig verrueckt, taucht nach all den trotz Regenfaellen trockenen Creeks dieser riesiege Fluss auf. In Renmark haben wir nun ein Zimmer am Fluss, werden heute noch eine Bootfahrt machen und eine Canoetour um Wildlife aus der Nahe zu sehen. Morgen soll es dann wieder nach Camden zurueck gehen.

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